Montag, 2. Oktober 2017

El Tatio Geysir und Lagunas Escondidas

Nächster Tag, neue Touren: das drittgrößte Geysirfeld der Welt und 7 wunderschöne Lagunen.

Für die Geysire ging es sehr früh los (Treffpunkt am Hostel ~5 Uhr...), da der Rauch nur entsteht wenn es noch nicht allzu warm ist (und früh waren es ca. -5°C...). Was man nicht alles im Urlaub macht... Dafür sah es aber auch fantastisch aus!

Überall blubberndes Wasser und Rauchschwaden



Geysire können auch absterben (z.B. durch Erdbeben, menschliche Intervention) - es kann aber auch passieren, dass sie nach Jahren wieder anfangen.

Manchmal waren es auch einfach nur Rauchlöcher...

...und von weitem sah es auch etwas gefährlich aus.

Die Farben kommen wieder von den verschiedensten Mineralien und Bakterien.

Wenn zu wenig Druck vorhanden ist suchen sich die Geysire andere Wege an die Oberfläche und nur die Löcher bleiben





In der Regenzeit wäre hier wahrscheinlich auch ein Thermalbad





Natürlich ist das alles Quatsch, der Rauch kommt von den Dämonenbeschwörungen der ganzen Zauberer!



Ein weiteres Dorf mitten im Nirgendwo...

Ein Canyon - die grünen Pflanzen im Fluss lassen die sonst sehr öde Landschaft irgendwie freundlicher aussehen


Für die Lagunen Tour wurden 10 Leute + Fahrer in einen winzigen Jeep gequetscht und dann ging es 1 1/2 Stunden über eine lange, gerade Schotterpiste mitten in die Wüste. Wie gut, dass der Fahrer überhaupt nicht schnell und sehr sicher gefahren ist, das Auto Sicherheitsgurte hatte und absolut kein Staub durch die Klimaanlage kam...  (meine Kleidung war nach der Fahrt völlig verstaubt). Aber wir sind angekommen und die Lagunen waren einfach traumhaft.


Unwirkliche Landschaft...

...mit Salzstrand - bestimmt sehr gesund!

Ich hätte nicht gedacht, dass solche blauen Lagunen in einer Wüste zu finden sind.




Einfach mal schweben...

Und wieder ein fantastischer Sonnenuntergang mit superleckerem Snack, was will man mehr...




Piedras Rojas

Mittwoch gab es eine Tagestour zu weiteren umliegenden Naturwundern und vielen Informationen dazu (wie alle Touren in San Pedro auch auf Englisch, anders als die Uyuni Tour).




Karibisches Flair - die Wasserfarbe kommt von den Mineralien (Borax). 

Salzverkrustete Oberflächen und Flamingos, die sich angepasst haben und das salzige Wasser trinken. 3 Arten Flamingos leben in der Gegend: Anden- (haben schwarzen Rand an den Flügeln), chilenische und James Flamingos (Farben: rosa und rot). Die sind den ganzen Tag eigentlich nur damit beschäftigt satt zu werden, denn in den Salzseen gibt es winzige Shrimps, welche als Futter dienen. Um satt zu werden brauchen sie aber 1 kg pro Tag, das dauert...
Es gibt wohl auch wilde Esel, die Salzwasser und trockene Sträucher fressen um zu überleben.

Andensäbelschnäbler - der Schnabel ist nach oben gebogen, so dass sie besser die kleinen Tiere im Wasser aufnehmen können

Man muss sich die schöne Landschaft immer wieder vergegenwärtigen

Eine weitere Tierart, die es schafft in der Wüste zu überleben: Vizcacha aus der Familie der Chinchilla. Sehen aus wie Hasen, haben einen Schwanz wie ein Fuchs und die Schnauze und das Sprungverhalten eines Kängurus - komische aber sehr putzige Tiere.

Flächen voller abgekühlter Lava - bei den ganzen Vulkanen auch kein Wunder


In den kleinen Dörfern gab es schöne Kirchen...

...mit interessanten Treppen aus Kaktusholz.


Sonntag, 1. Oktober 2017

Valle de la Luna

Am Dienstag haben wir eine Nachmittags/Abend-Tour zum Mondtal gemacht.

Auf geht es...

Riesige Sanddünen...

...und steinige Abhänge...

...so weit das Auge reicht - beeindruckend!

Solche Formationen sieht man öfter am Wegesrand - entstanden durch Asche und Magma der Vulkane.

Und wiedereinmal Salzkristalle

Am Ende gab es wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang über den Bergen