Montag, 2. Oktober 2017

Piedras Rojas

Mittwoch gab es eine Tagestour zu weiteren umliegenden Naturwundern und vielen Informationen dazu (wie alle Touren in San Pedro auch auf Englisch, anders als die Uyuni Tour).




Karibisches Flair - die Wasserfarbe kommt von den Mineralien (Borax). 

Salzverkrustete Oberflächen und Flamingos, die sich angepasst haben und das salzige Wasser trinken. 3 Arten Flamingos leben in der Gegend: Anden- (haben schwarzen Rand an den Flügeln), chilenische und James Flamingos (Farben: rosa und rot). Die sind den ganzen Tag eigentlich nur damit beschäftigt satt zu werden, denn in den Salzseen gibt es winzige Shrimps, welche als Futter dienen. Um satt zu werden brauchen sie aber 1 kg pro Tag, das dauert...
Es gibt wohl auch wilde Esel, die Salzwasser und trockene Sträucher fressen um zu überleben.

Andensäbelschnäbler - der Schnabel ist nach oben gebogen, so dass sie besser die kleinen Tiere im Wasser aufnehmen können

Man muss sich die schöne Landschaft immer wieder vergegenwärtigen

Eine weitere Tierart, die es schafft in der Wüste zu überleben: Vizcacha aus der Familie der Chinchilla. Sehen aus wie Hasen, haben einen Schwanz wie ein Fuchs und die Schnauze und das Sprungverhalten eines Kängurus - komische aber sehr putzige Tiere.

Flächen voller abgekühlter Lava - bei den ganzen Vulkanen auch kein Wunder


In den kleinen Dörfern gab es schöne Kirchen...

...mit interessanten Treppen aus Kaktusholz.


Sonntag, 1. Oktober 2017

Valle de la Luna

Am Dienstag haben wir eine Nachmittags/Abend-Tour zum Mondtal gemacht.

Auf geht es...

Riesige Sanddünen...

...und steinige Abhänge...

...so weit das Auge reicht - beeindruckend!

Solche Formationen sieht man öfter am Wegesrand - entstanden durch Asche und Magma der Vulkane.

Und wiedereinmal Salzkristalle

Am Ende gab es wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang über den Bergen



San Pedro de Atacama

Am Ankunftstag haben wir nicht mehr viel gemacht außer uns das kleine Städtchen anzuschauen und ausgiebig zu essen. Die Preise sind dabei mit denen in Europa vergleichbar (zumindest an der Hauptstraße), später haben wir auch noch günstigere Restaurants mit Tagesmenüs und Stände mit leckerem Essen gefunden. Am Montag (und Dienstag) waren Nationalfeiertage weswegen wir uns Montags weiterhin ausgeruht und die feiernden Leute beobachtet haben (wobei diese eher bei sich zu Hause feiern, auf den Straßen war nicht mehr los als sonst). Der einzige Unterschied war ein großer Platz mit mehreren Zelten in denen die Party abging (einige Zelte waren vergleichbar mit Bierzelten auf den Wasen oder dem Oktoberfest in München: laute, nervige Musik und eine Menge Bier, in den anderen Zelten waren Spiele oder sonstige Aktivitäten aufgebaut z.B. Darts werfen, Fische aus einem Pool fischen).

Der Gemeinschaftsraum unseres Hostels - richtig gemütlich

Die Kirche von San Pedro

Innenraum der Kirche - die Decke wurde aus Kaktusholz gefertigt, sieht sehr schön und lustig mit den ganzen Löchern von den Stacheln aus

Eine weitere Aktivität auf dem Festplatz: man nehme ein Meerschweinchen, setze es unter einem Schuhkarton in die Mitte und verteile kleine Häuschen mit Gewinnen außen herum. Wenn jeder dann auf eine Zahl gewettet hat wird das Meerschweinchen freigelassen und rennt in ein Häuschen. Die Person, die darauf gewettet hat, gewinnt die Preise. Was man nicht alles mit diesen Tieren machen kann...

Rund um San Pedro liegt die Atacamawüste, die trockenste Wüste der Erde, in welcher man viele Aktivitäten machen und Attraktionen sich anschauen kann. Wir hatten eine Woche Zeit und haben dabei fast alles gemacht, was man machen konnte (siehe nächste Posts).

In San Pedro selbst sind wir noch in das Meteoritenmuseum gegangen, welches spannender war, als ich es mir vorgestellt habe. Dabei haben wir womöglich den ältesten Stein/Meteoriten der Welt gesehen, der viel viel älter als die Erde selbst ist. Einfach faszinierend wie das überhaupt möglich ist, aber auch fast ein bisschen zu viel Informationen und ich werde nicht versuchen es hier wiederzugeben ;-)

Die wohl ältesten Steine der Erde